FileMaker zu langsam? Zeit für Performance-Optimerungen

Mit zum Teil einfachen Umbauten in einer FileMaker-Lösung kann auch ein in die Jahre gekommenes System wieder beschleunigt werden.

Ob dabei optimierte Formeln (im einfachsten Fall z.B. die Anordnung der Bedingungen in einer logischen Abfrage) zum Einsatz kommen, nicht-gespeicherte Kalkulationsfelder ausgemerzt werden, serverseitige Skripts komplexe Auswertungen übernehmen, oder einfach nur Funktionen, die in den jüngsten FileMaker-Versionen vorgestellt wurden (etwa Script-Trigger), genutzt werden. Es finden sich immer Wege, die Abläufe in einer FileMaker-Datenbank performanter zu gestalten.

Möchten Sie Teile Ihrer FileMaker-Lösung beschleunigen? Sprechen Sie uns an!

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Performance Management: Vorsätze fürs neue Jahr?

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr – meist nimmt man sich viele vor, verfolgt sie dann aber doch zu wenig stringent. Seien Sie es zumindest mit Ihren geschäftlichen Zielen konsequenter.

Mit einem Performance Management Dashboard können Sie den Weg zu Ihren Zielen stetig und live verfolgen und auch Trends frühzeitig erkennen.

Legen Sie eine Zeitspanne (x) fest und eine Einheit (y), die Sie messen wollen. Dann setzen Sie sich ein Ziel und errechnen den Weg dorthin auf einer Line-Chart.

Von Hand skizziert kann das Ganze dann in etwa so aussehen:

Vorbild für Dashboard: Exh. 3.2, "Business Analytics For Managers", von G. Laursen u. J. Thorlund

Die erste Kurve mit 45° Winkel zeigt die Prognose bzw. den Zielfortschritt mit der Zeit (x). Die zweite Kurve ist der vergangene und Ist-Zustand (“Lag Information”). Der KPI (siehe Skizze), “Key Performance Indicator”, errechnet sich durch aktuellster Wert (zweite Kurve) geteilt durch erwarteter Wert (erste Kurve) und gibt somit zurück, ob wir über (>1, s.o.), auf oder unter (<1, s.o.) der Prognose liegen. Mit Hilfe eines Status-Widgets (s.o.) können wir somit jederzeit einen schnellen Blick auf den aktuellen Stand werfen.

Die Anzeige des Trends (weiterer KPI, s.o.) ist ebenfalls sinnvoll, da wir zwar über der Prognose liegen können, gleichzeitig aber ein negativer Trend entstehen kann. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, nutzen wir die Trend-Pfeile, die sich nach einem Vergleich zwischen dem letzten und dem vorletzten Wert richten.

Die “Projection” zeigt schließlich an, ob wir – gemäß aktueller Zeit und Fortschritt – unser Ziel im gewünschten Zeitraum erreichen werden (KPI>1: lachender Smiley, KPI = 1: neutraler Smiley, KPI <1: trauriger Smiley).

So verlieren Sie Ihre geschäftlichen Ziele nicht aus den Augen und können Zeitraum für Zeitraum Optimierungen für noch bessere Resultate vornehmen.

In diesem Sinne: guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihr David Hamann

(… für alle, die solch ein Dashboard mit FileMaker entwickeln wollen: Die Line-Chart kommt in FM von Haus aus mit, Status/Trend/Projection können mit kalkulierten Container-Feldern und/oder einer Chart-API oder einem Chart-Plugin realisiert werden.)

davidhamann media jetzt Mitglied in der FileMaker Business Alliance

Kurzmitteilung

davidhamann media ist seit heute Mitglied in der FileMaker Business Alliance und damit offizieller Partner von FileMaker.

Die FBA-Mitgliedschaft gibt uns Zugang zu den neuesten FileMaker-Whitepapers sowie zur exklusiven FBA-Community. Rabatte für FileMaker-Lizenzen sind ebenfalls Teil des Programms.

Wir freuen uns, diese neuen Informationen ab jetzt auch für Sie einsetzen zu können.

Wie läuft ein Software-Projekt ab?

Nachfolgend erklären wir Ihnen, wie wir unsere Software-Projekte durchführen. Auch wenn jedes Projekt einzigartig ist, gibt es dennoch ein Muster, nach dem in der Regel vorgegangen wird.

Ein Software-Projekt teilt sich in drei Segmente:

  • Planung
  • Entwicklung
  • Integration & Release

Selbst bei der Entscheidung für einen agilen Entwicklungsprozess ist ein Mindestmaß an Planung vor und zwischen den Teil-Releases erforderlich.

Die Planung und nicht die Entwicklung ist der wichtigste und zugleich komplexeste Prozess in der Software-Entwicklung. Wie ein Haus nicht ohne Architekt gebaut werden kann, so kann eine Software nicht ohne initiale Planung programmiert werden.

Die Planphase teilt sich in der Regel in:

  • Initiale Planung
  • Anforderungsanalyse (Specs)
  • Designplanung & erste Entwicklung eines Dummys

Der zeitaufwändigste Teil ist die Programmierung und Implementierung der geplanten Software, die einhergeht mit Tests sowohl auf Entwickler- als auch auf Kundenseite. Ebenfalls wird in dieser Phase bereits in der Kundenumgebung getestet (Integration).

  • Programmierung / Implementierung
  • Testing & Integration
  • Kundenbewertung / Kundentests

Ist die Entwicklungsphase abgeschlossen, erfolgt die Abnahme und Freigabe der Software für die “Produktiv-” oder “Live-Umgebung”. Anschließend wird Support geleistet, ggf. ein Training für die Nutzer durchgeführt, und auf neue Anforderungen bzw. sich ändernde Umstände reagiert.

  • Abnahme / Release
  • Support
  • Training
  • Updates
  • Änderung der Umgebung

FileMaker-Server-Ports

Kurzmitteilung

Um nicht immer in der Dokumentation nachschlagen zu müssen, hier die wichtigsten Ports für die Kommunikation mit dem FileMaker Server:

  • 2399: Für ODBC und JDBC Clients
  • 5003: Für FileMaker Pro Clients und die Datenversorgung der Web Publishing Engine
  • 5353: Damit FileMaker Pro Clients die “local hosts” finden können
  • 16000: Server-Info via Browser + Download der Admin-Console-Web-Start-Applikation
  • 16001: Kommunikation der Admin Console